Was der Attraktivität des Zerstörens zugrunde liegt

 

Bei dem im Kasten befindlichen Text handelt es sich um einen Auszug aus einem von L Ron Hubbard verfassten und ins Deutsche übertragenen Scientology-Papier (HCO-Richtlinienbrief vom 7. Februar 1965)

… Der gemeinsame Nenner einer Gruppe ist die reaktive Bank[1]. Thetans (Wesen) ohne Bank zeigen unterschiedliche Reaktionen. Sie haben nur ihre Bank gemeinsam. Sie stimmen also nur in Bank-Prinzipien überein. Von Person zu Person ist die Bank identisch. Daher sind konstruktive Ideen individuell und erhalten selten breite Zustimmung in einer Gruppe von Menschen. Ein Individuum muss sich über ein begieriges Verlangen nach Zustimmung durch eine humanoide Gruppe erheben, um irgendetwas Anständiges fertig zu bringen. Die Bank-Übereinstimmung war es, die die Erde zur Hölle gemacht hat — und wenn Sie die Hölle suchten und die Erde fänden, so würde sie zweifellos dafür (als Hölle) genügen. Krieg, Hungersnot, Todesqualen und Krankheit sind das Schicksal des Menschen gewesen. Eben jetzt haben die großen Regierungen der Welt die Mittel entwickelt, um jeden Mann, jede Frau und jedes Kind auf diesem Planeten zu braten (gemeint sind die Atomwaffen). Das ist Bank. Das ist das Ergebnis von kollektiver Gedankenübereinstimmung Die anständigen und angenehmen Dinge auf diesem Planeten stammen von individuellen Tätigkeiten und Ideen, die es irgendwie geschafft haben, die Gruppenidee zu umgehen.

Dieser Textauszug hat hier den Zweck, Licht in das Geheimnis zu bringen, warum sich Menschen gerne mit Zerstörung befassen.

Der folgende Sachverhalt ist ein Beispiel dafür.

Bekanntlich kümmert sich der VKI (Verein für Konsumenteninformation) darum, dass den Konsumenten sowohl keine materiellen als auch keine gesundheitlichen Nachteile durch gefährliche, minderwertige oder überteuerte Güter und Dienstleistungen erwachsen.

Zuweilen handelt es bei diesen VKI-Aktivitäten jedoch um zerstörerische Aktivitäten. Zumindest komme ich zu diesem Ergebnis bei der Lektüre der im Konsument enthaltenen Kommentare über den Sachverhalt orthomolekulare Medizin.

Dazu sind folgende Vorbemerkungen erforderlich: Die orthomolekulare Medizin versucht dem Umstand Rechnung zu tragen, wonach eine Menge Krankheiten auf einer ungenügenden Versorgung des Organismus mit Mikronährstoffen beruhen. Jedermann wird nachzuvollziehen imstande sein, dass die Abhilfe, die darin besteht, im Mangel befindliche Mikronährstoffe auf dem Wege der Nahrungsergänzung dem Organismus zuzuführen, insofern vernünftig ist, als hierbei Krankheiten ursächlich angegangen werden[2] — im Unterschied zur Standardmedizin, von der in vielen Fällen keine Ursachen beseitigt werden, sondern bloß Symptome bei Inkaufnahme unangenehmer oder gar schädlicher Nebenwirkungen ausgeschaltet bzw. gemildert werden. Die einzigen Krankheiten, bei welchen in der Standardmedizin Heilung herbeigeführt wird, sind Krankheiten, gegen die Antibiotika einsetzbar sind. Es ist daher nicht überraschend, dass zahlreiche Menschen der orthomolekularen Aufmerksamkeit zu schenken begannen.

Die Notwendigkeit, eine orthomolekulare Medizin[3] zu haben, ist höchstwahrscheinlich dem Umstand zuzuschreiben, weil von der Standardmedizin die Anwendung des Wissens über die Gesundheitswirkungen der Mikronährstoffe nur halbherzig erfolgt oder überhaupt vernachlässigt wird. Der Grund dafür ist hier zu erfahren: Warum das Gesundheitswesen ist, wie es ist. Der Inhalt dieser PDF-Präsentation könnte auch erklären, warum die orthomolekulare Medizin vom VKI negativ bewertet wurde.

Während die in Standardmedizin gültigen Lehrinhalte vom VKI nicht hinterfragt werden und es ihn auch nicht stört, dass sich die Standardmedizin im Grunde gar nicht mit Heilung befasst (das beweist der markierte Textteil auf der Seite Die wirklich guten Medikamente …) und zuweilen gar nur mit Pseudobehandlung[4], hatte sich der VKI bemüßigt gehalten, die orthomolekulare Medizin einer Untersuchung zu unterziehen. Leider geschah das in der Weise, indem diese Bewertung offensichtlich unter Heranziehung der in der Standardmedizin gebräuchlichen Regeln, Lehrmeinungen und Standards vorgenommen wurde. Was etwa so ist, als würde man bei der Überprüfung des Wahrheitsgehalts der Inhalte von Religion B die Inhalte von Religion A heranziehen.

Die negative Bewertung der orthomolekularen Medizin durch den VKI gipfelt im Großen und Ganzen in der Feststellung, dass bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung ist keine Ergänzung der Nahrung mit Mikronährstoffen erforderlich sei. Dieses Dogma wird jedoch durch den Inhalt von Todesursache — Nährstoffmangelerscheinung aufgeweicht. Dem Inhalt der Seite Kein guter Rat von Dr. Rath ist wiederum der Inhalt der Seite Vitamin C stabilisiert Herz-Kreislauf-System gegenüberzustellen. Auf der Seite www.spektrum.de wiederum ist zu sehen, auf welch vielfältige Weise Vitamine für die Gesundheit wichtig sind (konkret geht es da um das Vitamin D). Dies könnte beliebig lange fortgesetzt werden.

Zudem scheint die vom VKI erwähnte Ernährungsexpertin nicht zu wissen, dass durch die Anwendung von Medikamenten der Bedarf an Vitaminen steigt, insbesondere bei Vitamin C: Ursachen für Mängel bei Mikronährstoffen. Es ist ja schon grotesk: Eine Ernährungsexpertin, bei deren Wissen es sich höchstwahrscheinlich um Wissen aus zweiter Hand handelt, maßt sich an, Aussagen einer Person zu bewerten, die auf deren Forschungstätigkeit beruhen. Das ist Religion pur. Dr. Rath betreibt ein eigenes Forschungsinstitut in Silicon Valley (Kalifornien, USA). Kein anderer Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln betreibt wissenschaftliche Forschung.

 

Bekanntlich wurde in der Vergangenheit Personen, die imstande waren, bei anderen Menschen die Heilung von einer Krankheit herbeizuführen (etwa durch heilkräftige Pflanzen), mit dem Teufel im Bunde zu stehen unterstellt (das Bewirken von Wundern galt als Gott vorbehalten), was dazu führte, dass solche Personen als Hexen verfolgt wurden und zumeist durch Hinrichtung endeten. Man kann also durchaus sagen, dass dieser Planet mit der Feststellung »Wenn Sie die Hölle suchten und die Erde fänden, so würde sie zweifellos dafür (als Hölle) genügen« richtig beschrieben ist.

In der Gegenwart zeigt sich die Hexenverfolgung Hexenverfolgung eben in der Weise, als Personen, durch deren Aktivitäten die Dogmen der dominierenden medizinischen Gruppe ins schiefe Licht zu geraten drohen, durch Schwarze Propaganda (Dirty-Campaigning) und Verklagen bei Gericht in die Knie zu zwingen versucht werden. Dies trifft natürlich voll auf die Entdeckung zu, die Inhalt der Seite Die Arteriosklerose in einem neuen Licht ist. Die Seite Über das Zurückhalten von Nachrichten durch die Medien ergänzt diesen Sachverhalt.

Hier ein weitaus deutlicheres Beispiel für den "Gleichklang" reaktiver Verstandesinhalte anhand einer Anekdote:

Im Sommer 1944 kam der amerikanische Diplomat Robert Murphy, der als politischer Berater im Botschafterrang im Hauptquartier General Eisenhowers tätig war, im Gefolge der alliierten Truppen nach Rom und wurde von Pius XII. in Audienz empfangen. Murphy war nach dem ersten Weltkrieg einige Zeit Generalkonsul in München gewesen und hatte so wie der mit ihm befreundete Nuntius Eugenio Pacelli (der spätere Pius XII.) nach Hause berichtet, dass Adolf Hitler eine viel zu verworrene Persönlichkeit sei, um jemals gefährlich werden zu können. Als Murphy den Heiligen Vater an ihre damalige Berichterstattung erinnerte, meinte Pius XII. lächelnd: "Kommen Sie Uns jetzt nicht mit der päpstlichen Unfehlbarkeit. Sie waren damals noch nicht Botschafter Mr. Murphy, und Wir waren damals noch nicht Papst!"

Quelle: »Unsere Show läuft schon viel länger oder die Kirche und ihre Diener in Anekdoten«

Für diese beiden Herren war also völlig irreal, jemand wie Hitler könnte bei der Bevölkerung reüssieren. Sie machten die Rechnung eben ohne der reaktiven Bank (Fußnote 1) …

Es ist offensichtlich, das Falsche hat es in diesem Dasein viel leichter als das Gute. Der Grund, warum es das Gute aber dann doch auch schafft, stattzufinden, ist dem Umstand zu verdanken, dass umfangreiche Gesetzeswerke falsches Handeln verbieten. Oft ist es aber leider oft auch so, dass gesetzliche Vorschriften zwecks Verhinderung des Guten erlassen werden. 

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[1] Reaktiver Verstand — reactive mind — der Teil des Verstandes einer Person, der auf Reiz-Reaktions-Grundlage arbeitet. (Auf einen bestimmten gegebenen Reiz erfolgt eine Reaktion.) Dieser Teil steht nicht unter willentlicher Kontrolle des Menschen und übt Macht und Befehlsgewalt über sein Bewusstsein, seine Ziele, Gedanken, seinen Körper und seine Handlungen aus.
Quelle: Fachwortverzeichnis der Scientology.
Synonyme Bezeichnungen: Bank, reaktive Bank.
Beispiel für eine nichtwillentliche Reaktion: Die Person ist mit etwas konfrontiert, das sie ängstigt. Hierbei ist sie nicht imstande, dieses Gefühl durch einen willentlichen Beschluss aufzuheben. Allenfalls kann sie dieses Gefühl dadurch zum Verschwinden bringen, indem sie sich von der Angstquelle entfernt (sofern diese an eine bestimmte Örtlichkeit gebunden ist), oder das Angst machende Vorhaben absagt oder nicht durchführt. Jedoch ist nicht jede Angst durch Davonlaufen bzw. Absagen zum Verschwinden zu bringen.

[2] Während in der Tierhaltung die Notwendigkeit der Anreicherung des Futters mit Mikronährstoffen unstrittig ist, wird die Nahrungsergänzung beim Menschen als entbehrlich angesehen. Der Grund, warum in der Tierhaltung ohne Nahrungsergänzung nicht auszukommen ist, liegt darin, weil diese bei Verzicht auf Nahrungsergänzung leicht ein finanzielles Desaster zu werden droht: Krankenversicherung für Tiere?

[3] In der Wikipedia ist unter Orthomolekulare Medizin zu erfahren, dass ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen sei. Das ist insofern bedeutungslos, weil in der Wikipedia bei jeder anderen Lehre als der "klinisch reinen" Schulmedizin immer dieser Hinweis, nämlich dass die Wirksamkeit der Methoden der betreffenden Lehre wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist, zu finden ist. Warum das so ist, ist unter Spezielle Interessen nutzen soziale Medien zu erfahren.

[4] Als eine typische Pseudobehandlung kann die Cholesterinwertkontrolle mithilfe von Medikamenten gesehen werden. Warum, geht aus Ein hoher Cholesterinwert ist keine Ursache … hervor.