Beide Theorien, sowohl die Cholesterintheorie als auch die Theorie mit
dem biologischen Angriff auf die Gefäßwände bleiben die Antwort auf die
interessante Frage schuldig, warum die Arteriosklerose zumeist nur in den Gefäßen bestimmter Organe
bzw. Körperregionen anzutreffen ist. Falls eine dieser beiden Theorien richtig
sein würde, müssten die arteriosklerotischen Beläge im Gefäßsystem überall zu
finden sein. Sind sie aber nicht. Und dies bedeutet, dass sowohl die Cholesterintheorie
als auch die Theorie mit der außer Kontrolle geratenen Autoimmunreaktion falsch
sein müssen. Grafik
Der wirkliche Grund,
warum diese Läsionen vornehmlich in den Arterien bestimmter Organe oder
Körperregionen anzutreffen sind, liegt daran, weil das Arterien sind, die einer
höheren mechanischen Belastung ausgesetzt sind als wiederum andere. Dies trifft
vor allem für die Koronargefäße zu. Diese unterliegen infolge der permanenten
Aktivität des Herzen einer besonders hohen mechanischen Beanspruchung. Behält
das Gewebe dieser Gefäße durch optimale Ernährung jedoch seine Festigkeit und
seine Elastizität, dann nehmen diese Gefäße trotz dieser Tourtour
keinen Schaden. Nur mangelhaft ernährte Gefäße werden dabei brüchig und
bedürfen dann einer Reparatur mit dem fälschlich für einen Schadfaktor (pardon
Risikofaktor) gehaltenen Cholesterin.
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