Rechtfertigung
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Eine bestimmte Art des Sich-Beschwerens über eine andere Person wird in
Scientology Rechtfertigung (zuweilen auch Gemecker) genannt.
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Das Bedürfnis, sich über eine andere Person zu beschweren, diese
schlecht zu machen, beruht auf dem sog. Motivatorhunger. Als Motivator
wiederum wird jener Impuls bezeichnet, der eine Person dazu veranlasst
(motiviert), für eine empfangene böse Handlung Vergeltung zu üben. Hat jedoch
eine Person einer anderen etwas Böses angetan, ohne einen gültigen Grund
(Motivator) gehabt zu haben, dann hat die Person ein Problem, nämlich das
Problem, einer anderen Person Unrecht getan zu haben und das macht Kummer. In
dem Versuch, diesen Kummer los zu werden, sucht sie nachträglich nach einem
Grund, einen Motivator für ihre böse Handlung aufgrund ihres Hungers nach
einem Motivator. Nichtigkeiten werden dann dazu benutzt, um die andere Person
schlecht zu machen. Für solche Personen ist typisch, dass sie sehr leicht
beleidigt sind. Zur ursprünglichen bösen Handlung kommt somit eine weitere böse
Handlung hinzu, nämlich die des Schlechtmachens der anderen Person (dem Ziel
der bösen Handlung). |
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Ein solches Sich-Beschweren (Gemecker) über eine andere Person gilt in
Scientology als zuverlässiges Indiz, dass diese Person der Person, die sie
heruntermacht, etwas Böses angetan hat. In Scientology riskiert eine solche
Person, dass ihr die Frage gestellt wird, was sie dieser Person denn Böses
angetan habe. Das alles gilt
natürlich auch für Gruppen von Menschen. Man vergegenwärtige sich nun das
Phänomen des in Parlamenten und bei Wahlkämpfen zu beobachtende
Heruntermachen anderer Parteien bzw. deren Mandatare. ***** Eine andere Version von Rechtfertigung kommt in dem Artikel COVID-19:
Myokarditis nach Impfung bleibt häufiger ohne kardiovaskuläre Spätfolgen
des Deutschen Ärzteblattes zur Geltung. Bei diesem Artikel hat man es mit
einem Manöver zu tun, bei der ein Sachverhalt so geschildert wird, als ob die
aus der falschen Handlung resultierende schädliche Wirkung akzeptabel sei. |
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