Über das Konzept eines „zu guten Immunsystems“

 

Am Nationalfeiertag 2023 wurde auf ORF III um 13:10 (in der Wiederholung) die Sendung Wasser für die Kaiserstadt - Die Wiener Hochquellenleitung ausgestrahlt.

In dieser Sendung war zu erfahren, dass einer der Beweggründe für die Errichtung der Wasserleitung die zahlreichen durch unsauberes Trinkwasser verursachten Krankheiten waren. Zu diesen Krankheiten zählte vor allem die Cholera.

Von einer in der Sendung zu Wort gekommenen Historikerin wurde die Ansicht vertreten, dass ein Teil der an Cholera Erkrankten wahrscheinlich überlebt hätte, wenn die Ärzte bei diesen Patienten keinen Aderlass vorgenommen haben würden …

Der Umstand, dass der Aderlass bei Infektionskrankheiten heute nicht mehr angewendet wird, bedeutet nicht, dass das ihm zugrunde liegende Konzept aus den Köpfen der Ärzte verschwunden sein würde. Die bei Infektionen zuweilen zu beobachtende überschießende Immunreaktion, wird in der Medizin nach wie vor für eine eigene körperliche Regelwidrigkeit gehalten (und nicht für ein Symptom). Dies wurde während der Pandemie durch eine Aussage des Corona-Arztes der ersten Stunde deutlich, der im weiteren Verlauf der Pandemie via Hörfunk die Ansicht vertrat, dass manche Patienten einfach über ein zu gutes Immunsystem verfügen würden, welches sie umzubringen drohe. Die Ansicht, dass solche Patienten mit Abhilfen zu retten seien, welche das Immunsystem hemmen, resultiert daraus. Zu Molieres Zeiten erfolgte das durch den Aderlass, heute durch pharmazeutische Wirkstoffe.

Es ist jedoch wirklichkeitsfremd, in einem unangemessen heftig reagierenden Immunsystem ein zu gutes Immunsystem zu sehen.

Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte dafür, dass Infektionskrankheiten dann mild verlaufen, wenn die Person unter keinem Mangel an Mikronährstoffen leidet:

¨       Erfolgreiche Behandlung von Coronavirus-Infektionen mit hochdosiertem Vitamin C (Besser ist es, nicht erst so lange zu warten, bis man spitalspflichtig ist: Die phantastischen Eigenschaften des Vitamin C)

¨       Corona: Vitamin D gegen Covid-19 - Sehr interessante Studienergebnisse!

¨       Sekundäre Pflanzenstoffe

¨       Warum Corona bei manchen Personen schwer verläuft

¨       Vitamin-A-Mangel

Der Grund, warum in der Medizin das "zu gute Immunsystem" weiter für eine eigene körperliche Regelwidrigkeit gehalten wird, liegt daran, weil Ärzte nicht in Betracht ziehen, dass bei Patienten, welche Infektionen unbeschadet überstehe, die Ursache dafür in einer optimalen Vitamin- und Mineralstoffversorgung liegen könnte. Ärzte werden darauf konditioniert, Krankheiten mit Pharmaprodukten anzugehen. Pharmaprodukte sind aber keine Nährstoffe. Indem Pharmaprodukte keine Ernährungsmängel beheben, ist es auch nicht möglich, auf Ernährungsmängel beruhende Regelwidrigkeiten zu beheben.

Aus all dem ist zu resümieren, dass bei einer pandemisch auftretenden Infektionskrankheit die Menschen zu veranlassen sind, auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen zu achten. Eigentlich sollten die Menschen das nicht nur bei einer Pandemie beachten, sondern immer. Allerdings existieren diesbezüglich erhebliche Gegenabsichten: Institutionalisiertes Desinformieren durch öffentlich/rechtliche Sender

 

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